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Bajor

Der Planet Bajor liegt im Denorios-Gürtel in der Nähe des cardassianischen Raums, weit entfernt von Sektor 001. Ein Tag hat hier 26 Stunden. Bajor ist eine wunderschöne Welt, speziell die östliche Provinz ist wie das Paradies.
Den Planeten umkreisen fünf Monde, diese kann man am besten bei Nacht an Theirysas Beach bewundern. Von dort aus hat man auch einen einzigartigen Ausblick auf die smaragdgrünen Ozeane des Planeten.

Die Bajoraner gehören zu den ältesten humanoiden Rassen. Ihre Kultur blühte lange bevor die Menschen anfingen zu laufen. Vor 25.000 Jahren war die Kultur reich und stark. Sie ist nicht allein beeinflußt durch die tiefe Spiritualität, sie erzählt auch von großen Architekten, Künstlern, Erfindern und Philosophen.
Einer der Gründe, daß sich Bajor so schnell entwickelte, ist sicher damit verbunden, dass der Glaube an die Propheten tief verwurzelt ist im Leben der Bajoraner. Eine der ältesten und beliebtesten Feiern auf Bajor ist das Danksagungs-Fest. Die Bajoraner schreiben ihre Probleme und Sorgen auf so genannte Erneuerungs-Rollen und verbrennen diese dann in einem speziellen Kohlebecken. Ihre Sorgen verwandeln sich so symbolisch in Asche. Der Gruß der Bajoraner an diesem Tag lautet "Peldor Joy".

Die Bajoraner waren bis vor einem Jahrhundert ein friedliches Volk. Doch als die Cardassianer Bajor überfielen und besetzten (2328 bis 2369) entstanden mehr und mehr Widerstandszellen, die Bajor von der Sklaverei befreien wollten und wie Partisanen operierten.
Die Besetzung Bajors hatte entsetzliche Auswirkungen; viele Millionen Bajoraner starben und wurden in Arbeitslagern und Minen zur Erzgewinnung eingesetzt. Zu den schlimmsten Folgen gehörte die in den Arbeitslagern ausgebrochene "Orkettsche Krankheit", eine Viruserkrankung an der tausende von Kindern starben.
Die Cardassianer zerstörten viele der wunderschönen und einmaligen Tempelanlagen und die großartigen Kunstwerke aus alter Zeit. Auch ökologisch wurden durch die Cardassianer verheerende Schäden angerichtet. Flüsse und Felder wurden verseucht, so daß diese für sehr lange Zeit nicht genutzt werden können. Viele Ressourcen des Planeten wurden geplündert. Aus diesem Grund musste der größte der bajoranischen Monde, der Waldmond Jeraddo, nach der Befreiung als Energiequelle genutzt und dadurch sämtliches Leben auf ihm zerstört werden.

Durch ständige Sabotage an cardassianischen Einrichtungen und Personal, sowie durch Hilfe der Föderation und einer Entscheidung der zivilen Führer Cardassias konnte Bajor befreit werden. Nach der Befreiung wurde die ehemalige cardassianische Station Terok Nor, die ursprünglich im All über Bajor war, zur gemeinsamen Verwaltung durch die Föderation und Bajor in Deep Space Nine umbenannt.

Die durchschnittliche Lebenserwartung der Bajoraner beträgt 137 Jahre. Sie haben einen charakteristischen Nasenkamm, den es in dieser Form nicht noch einmal gibt. Bajoraner haben ein besonders starkes Rückgrat, man kann ihnen daher nicht so ohne weiteres das Genick brechen.

Jeder im bajoranischen Volk trägt einen Ornamentverzierten Ohrring, der den Glauben an die Lebenskraft (das Pagh) unterstreichen soll und zugleich das Familiensymbol jedes Bajoraners enthält. Viele der Kriegstoten konnten nur durch ihren Ohrring identifiziert werden.
Ein weiteres typisches Merkmal der Bajoraner ist die Art ihrer Namensnennung. Ein Bajoraner wird sich nie als Maria Müller vorstellen sondern vielmehr als Müller Maria. Der Nachname steht hier immer vor dem Vornamen, dies ist vergleichbar mit dem Volk der Japaner auf der Erde.
Wenn man einen Bajoraner beim Vornamen nennen darf, ist dies eine große Ehre.

Die bajoranische Regierung besteht aus einem gewählten demokratischen Gremium, mit dem Premierminister als Kopf. Dieses Amt bekleidet z.Z. Shakaar Edon. Die religiösen Führer Bajors haben aber einen starken Einfluß auf die Regierung. Diese religiösen Führer sind die Vedeks, der erste spirituelle Führer ist der/die Kai, bis zu Ihrem Tod in den Feuerhöhlen der Pah-Geister war dies Kai Winn.
Es gibt 112 Vedeks die den Kai wählen. Weiterhin gibt es viele Mönche die, die Vedeks wählen.