Ferengi
Ferenginar ist die Heimatwelt der Ferengi, die als galaktische Händler legendären Ruf genießen. Ihre Kultur wird vom Streben nach Profit bestimmt! Im Jahr 2364 kam es zum ersten Kontakt zwischen Föderation und Ferengi-Allianz.
Ferenginar ist ein Planet der Klasse mit ungewöhnlich dünner Atmosphäre. Die Kultur basiert auf Kapitalismus, die soziale und politische Stellung hängt allein vom Reichtum ab. Wer Ferenginar besucht sollte viel Latinum mitbringen! Das höchste Gebäude ist der Handelsturm, in dem die Zentrale der Ferengie-Handelskammer untergebracht ist. Die kulturellen Prinzipien der Ferengi sind in den Erwerbsregeln festgelegt. Diese geschäftsorientierten Regeln führen die Ferengie durchs Leben, alle Ferengi lernen sie auswendig und tragen sie bei passender Gelegenheit vor!! Alle geschäftlichen Abmachungen werden durch diese Regeln bestimmt. Nach dem ersten Kontakt mit der Föderation 2364, witterten die Ferengi sofort profitable Geschäfte und begannen sich an der Föderationswirtschaft zu beteiligen.
Ein gutes Beispiel dafür ist Quark, der eine Bar und einen interstellaren Handelsposten auf Deep Space Nine hat in der Nähe des Planeten Bajor hat. Er hat einen großen Standortvorteil, den von Deep Space Nine aus lässt sich der Gamma-Quadrant durch das bajoranische Wurmloch erreichen. Die Ferengi verfügen zwar über eine hochmoderne Waffentechnik, aber sie sind keine militärische Gefahr. Was nicht heißen soll, dass die Ferengi nicht gefährlich werden können. die meisten Erwachsenen wissen mit der Ferengi-Peitsche umzugehen, einer Handwaffe, mit der sich energetische Plasmaentladungen auslösen lassen.
Bei den Ferengi reicht der Profit bis ins Jenseits. Wichtige Ferengi werden nach dem Tod in grünes Pulver verwandelt und an der Ferengi-Terminbörse Sammlern angeboten. Die Ferengi glauben an ein Leben nach dem Tod. sie hoffen in die aus purem Latinum bestehende Heilige Schatzkammer zu geraten, wo der Sakrale Testamentsvollstrecker und die Himmlischen Auktionatoren ihnen erlauben, für das neue Leben zu bieten. Doch wenn sie sterben, bevor sie Profit erzielen, so kommen sie ins Gewölbe ewiger Mittellosigkeit.
Der große Nagus ist das Oberhaupt, man sieht eine Art Handelsmeister in ihm. Er hat maßgeblichen Einfluss auf die Geschäfte der Ferengi und kontrolliert den Status der Handelsterritorien. Er ist der cleverste Geschäftsmann auf Ferenginar und hat das Recht die Erwerbsregeln zu ändern und neue hinzuzufügen. Der erste große Nagus hieß Grint, er ließ die ersten Erwerbsregeln niederschreiben. Der große Nagus wird von einem Leibwächter geschützt, den Hupyrianern! Diese großen Humanoiden stehen in dem ruf sehr loyal zu sein. Der große Nagus Zek ist sehr stolz auf seinen Gehstock, der aus goldgepresstem Latinum besteht und dessen Knauf sein Gesicht zeigt, er inszenierte seinen eigenen Tod, um festzustellen ob sein Sohn Krax zum großen Nagus taugt. Seiner Machtposition entsprechend wird der große Nagus respektiert, aber auch gefürchtet. Ein Wort, eine Bewegung seines allgegenwärtigen Zepters und Reichtümer können entstehen oder vernichtet werden. Es wundert also nicht, dass sogar der reichste Ferengi-Händler ehrfürchtig niederkniet um das Symbol des Nagus zu küssen, auch wenn dieses von einem anderen gehalten wird.
Die Organisation, die die Erwerbsregeln durchsetzt, ist die Ferengie-Handelskammer. Die bloße Erwähnung der FHK lässt die Ferengi in der ganzen Galaxie zusammenzucken. Die FHK hat Macht über alle Handelsvereinbarungen mit der Ferengi-Allianz egal, wo sie sich abspielen. Sie überwacht Gewinne Familie, Grundbesitz, Geschäfte und Vermögen jedes einzelnen Ferengi Der FHK müssen jährlich die erwirtschafteten Gewinne mitgeteilt werden. Wenn die FHK erfährt, dass es sich um falsche Angaben handelt oder das jemand die Gesetze nicht beachtet, sind die Strafen gravierend! Die FHK schickt einen registrierten Liquidator, der das Geschäft übernimmt. Wenn der Liquidator nicht bestochen werden kann, teilt er dem verantwortlichen männlichen Ferengi mit, welche Strafe ihm auferlegt wurde und wie viel Zeit er hat um die Aufgabe zu erledigen. Dann schließt der Liquidator den Betrieb, indem einen erlass mit dem Symbol der Allianz und mit der Angabe des Verstoßes an der Wand anbringt. Das Geschäft bleibt solange geschlossen, bis die FHK zufriedengestellt ist.
Ferengi Frauen:
Auf Ferenginar besitzen Frauen nur einen geringen Status. Es ist ihnen verboten Profit zu machen, ihre Meinung zu äußern oder Kleidung zu tragen. Sie dürfen nicht lesen lernen oder reisen. Die Ferengi betrachten weibliche Kleidung als sexuell aufreizend, da sie Männer dazu verleitet sie auszuziehen. Physisch ähneln Ferengi Frauen den Männern, sie sind nicht so groß und haben erheblich kleinere Ohren. Ehen sind für Ferengi Frauen sehr wichtig, da sie ihren sozialen Status dadurch erhalten. Soweit er Ferengi Männer betrifft, hat jede Frau ihren Preis, es ist alles Verhandlungssache. Die traditionelle Ferengi Frau widmet sich ganz den Bedürfnissen ihres Mannes und ihrer Söhne, mag sie ihnen die Zähne schärfen oder das Essen vorkauen. Obwohl Frauen eigentlich keinen Einfluss haben sollen, ist dies nicht immer der Fall. Quarks Mutter Ishka spielt im verborgenen eine wichtige Rolle bei den Geschäften der Ferengi. Ishka ist eine unkonventionelle Frau die ihre Meinung äußert und darauf besteht Kleidung zu tragen. Sie kann im geheimen ein gewaltiges Vermögen erwirtschaften und als die FHK ihre Aktivitäten 2372 aufdeckt, gelingt es ihr nur ein Drittel ihrer versteckten Profite zu enthüllen. Sie verliebt sich in den großen Nagus Zek und und hilft im geheimen die Geschäfte des Ferengi Geschäftsimperiums zu leiten.






